Wohnungsbau selbst in die Hand nehmen

Der demografische Wandel, die veränderten sozialen Strukturen sowie die ständig steigenden Preise für das Wohnen führen dazu, dass sich immer mehr Menschen in Gemeinschaften zusammen finden, um den Bau des eigenen Wohnraums selbst in die Hand zu nehmen.

Die Grundprinzipien einer Genossenschaft sind Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Die Genossenschaft besteht aus ihren Mitgliedern und ist eine demokratische Unternehmensform. Unter dem Dach der Genossenschaft realisieren die Mitglieder ihren Wunsch nach einer eine guten, sicheren und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung zu leistbaren und selbst bestimmten Mieten.

Nachbarschaftliches inklusives Wohnen in ökologisch verantwortungsvoll errichteten Gebäuden ist ebenso Ziel der Genossenschaft wie die nachhaltige Schaffung von fair zu bewirtschaftenden Gewerberäumen.

Fairer Umgang unter den Beteiligten, mit den Mietern und Pächtern und den natürlichen Ressourcen.

Ziel der Genossenschaft ist auch die nachhaltige und resiliente Entwicklung und Erhaltung von lebenswerten Stadtteilen und Quartieren durch integrative Planung und aktive Teilhabe der Bürger.

Die Genossenschaft verpflichtet sich zu nachhaltigen, ökologischen und solidarökonomischen Qualitätsschwerpunkten. Gegenüber Einzelinteressen haben Merkmale, die auf Gemeinschaft bei größtmöglichen Freiräumen für eigenverantwortliches Handeln der Mitglieder abzielen, Vorrang.

Die Genossenschaft berücksichtigt in ausgewogenem Maße die Belange verschiedener Gruppierungen und fördert ein gleichberechtigtes Miteinander.

Die Genossenschaft unterstützt Gemeinden bei der Entwicklung bzw. Erhaltung von lebenswerten Stadtteilen und Quartieren, durch sozialverträgliche sowie ökologisch und ökonomisch nachhaltige Versorgung mit Wohn- und Gewerberaum sowie Räumen für kulturelle und soziale Zwecke.